Pfingsten


Fr. 03.06.2022 Projekte, Allgemeines

Geschichte

Erstmals erwähnt im Jahre 305 gehört Pfingsten (bestehend aus Pfingstsonntag und Pfingstmontag) schon seit den Anfängen des Christentums zu den wichtigsten Festen im Kirchenjahr.

Das Wort Pfingsten leitet sich aus dem griechischen „pentēkostḗ“ ab, was den 50. Tag bezeichnet. 50 Tage nach Ostern und 10 Tage nach Christi Himmelfahrt fand nach der Überlieferung das Pfingstwunder statt: Wie von Jesus angekündigt kam der Heilige Geist in Gestalt von Feuerzungen und Tauben auf die Erde (Geistsendung) und „erfüllte“ die Jünger und Apostel, die fortan in verschiedenen Sprachen sprechen konnten und auszogen, den Glauben zu verkünden. Deshalb wird auch der Ursprung der Kirche an Pfingsten gefeiert.

Brauchtum

An Pfingsten finden in den Kirchen Pfingstprozessionen statt. Ähnlich wie an Christi Himmelfahrt gibt es mancherorts Flurumgänge und Grenzabschreitungen, an denen für eine gute Ernte gebetet wird.

Da Pfingsten seit jeher mit dem Frühlingserwachen verbunden ist, wird auch heute noch in vielen Teilen Deutschlands besonderes Backwerk wie Pfingstwecken- oder Brezeln angefertigt.

An diesen Tagen wird dem Wasser eine besondere Heilkraft nachgesagt, was Pfingsten zu einem beliebten Termin für die Taufe gemacht hat.

Lange Zeit wurde in den ländlichen Gebieten Deutschlands der kräftigste Ochse im Stall mit Blumen geschmückt und als Pfingstochse durch die Gassen und Felder geführt. Heute findet man diesen Brauch nur noch vereinzelt. Gehalten hat sich jedoch, denjenigen, der am Pfingstsonntag als letzter aus dem Bett aufstand, als Pfingstochsen zu bezeichnen. In Niedersachsen wird der Pfingstochse in Form einer Strohpuppe am Ostersonntag aufgeknüpft, um am Ostermontag verbrannt zu werden.

Da der Heilige Geist in Form von Feuerszungen auf die Erde kam, war es lange üblich, am Pfingstwochenende ein Feuer zu entzünden. Das Pfingstfeuer sollte auch den Frühling begrüßen.

In Niedersachsen kennt man heute noch das Pfingstbaumpflanzen. Hier wird eine junge Birke geschlagen und vor der Haustüre angebracht. Regional kann die Befestigung abweichen, mancherorts wird der Baum eingegraben. Zum Werben lediger junger Frauen war es ebenfalls Brauch, der Auserwählten einen Pfingstbaum ins Fenster zu stellen.

Da die Taube ebenfalls den Heiligen Geist symbolisiert, basteln viele Menschen in Deutschland Pfingsttauben. Diese werden gern in den Kirchen, auf Dächern oder im sogenannten „Herrgottswinkel“ befestigt (ein Ort in katholischen Wohnungen, vorwiegend in Süddeutschland)

Das ganze Team der Fa. Schwarzer wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Pfingstwochenende!

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