Herbstlich ist abschiedlich

Herbstlich ist abschiedlich

Der Herbst hat wie alle anderen Jahreszeiten seine eigene Farbe, seinen Duft, seine Atmosphäre, seine Temperatur, sein Licht, seine Eigenheit, seine Aufgabe.

Wehmütig verabschieden wir uns vom Sommer, von der Aktivität im Freien, vom abends lange draußen Sitzen, vom Leben in dieser erweiterten Stube Natur, dieser Abwechslung auf Zeit.

Mit jedem fallenden Blatt hält uns die Natur den Spiegel des Endes vor, der Zeit, die abgelaufen ist. Auf radikale Weise erzählt sie uns von Vergehen, Zerbröseln, Zerfallen – vom Sterben.

Die Zeit ist bald um, es gilt die Ernte einzubringen, damit im Winter genügend Nahrung bereit steht. Sind wir im Herbst des Lebens angekommen, kann das vieles bedeuten, je nachdem wie wir uns unseren Winter, respektive unseren Lebensabend vorstellen.

Vielleicht mag man in dem ein oder anderen Bereich gerne nochmals im Frühling beginnen, andere Bereiche bereits dem Winter übergeben.
Wo noch Feuer brennt, wo Leidenschaft spürbar ist, ist alles offen und heute auch vieles möglich. Mit der Weisheit der Jahre umgesetzt, wird die Ernte eine ganz besondere werden.

Herbstlich ist abschiedlich

Herbstlich ist abschiedlich